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07Jan/18

Der spannende Job eines Flugbegleiters

Zwar sind die Glanzzeiten des Berufsstands der Flugbegleiter seit einiger Zeit vorbei, doch viele sehen diesen Job nach wie vor als attraktive Möglichkeit einen abwechslungsreichen Beruf zu haben mit dem man zugleich viele Länder sehen kann. Falls man sich für diesen Beruf interessiert, ist es jedoch wichtig, dass man sich im Vorfeld genauestens darüber informiert, was einen erwartet.

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Flugbegleiters ist es die Sicherheit aller Passagiere zu gewährleisten. Hierbei gibt es durchaus viele heldenhafte Geschichten von Flugbegleitern, die in brenzligen Situation heldenhaft agiert haben.Ein Beispiel hierfür ist als ein Flugbegleiter nach der Erkrankung eines Piloten seinen Platz einnehmen musste und geholfen hat die Maschine zu landen. Doch es gibt noch eine Vielzahl weiterer solcher Geschichten, wobei viele Leben durch den Einsatz von Flugbegleiter gerettet werden konnten.

Mit Sicherheit als einer der Hauptprioritäten für den Flugbegleiter, besteht das Training aus vielen Stunden des Einübens von Sicherheitsübungen. Darunter fallen auch Übungen wie das Identifizieren eines Brandes an Bord, sowie dessen Bekämpfung. Zur Grundausbildung gehören zudem Kurse in erster Hilfe und das Einstudieren von Evakuationen auf Land und auf Wasser.

Im Zuge der Ausbildung werden jedoch ebenfalls Grundlagen in der Flugmechanik, sowie der Aerodynamik vermittelt. Natürlich enthält die Ausbildung ebenfalls Schulungen in korrekter Etikette und in der Art des Service, der den Gästen geboten werden soll.

Ein wichtiger Bestandteil der Qualifikation als Flugbegleiter ist die Gewandtheit in möglichst vielen Sprachen. Über die Sprachkenntnisse hinaus, ist die Schulung in kulturellen Eigenheiten jedoch ebenso wichtig. Somit gibt es viele Schulen, die Programme speziell für das Unterrichten von Flugbegleitern anbieten. Es kann sich auch anbieten diese Schulen im Vorfeld auf eigene Kosten zu besuchen, um sein CV aufzubessern und sich für die Fluggesellschaft attraktiver zu machen.

Bei der Suche nach einem Job empfiehlt es sich eine Onlinerecherche zu betreiben. Es gibt viele Seiten, die Stellenangebote speziell für die Flugindustrie listen. Hier kann man sehen welche Fluggesellschaften gerade auf der Suche nach neuem Personal sind. Über diese Seiten gelangt man auch gleich an die richtige Stelle, an der man seine Bewerbung einreichen kann.

Im Zuge der Jobsuche empfiehlt es sich ebenfalls ein gutes Netzwerk an Verbindung in der Branche aufzubauen. So kann es durchaus passieren, dass man früher von einem Einstellungsverfahren erfährt und somit einen Vorteil den anderen Bewerbern gegenüber genießt. Dieses Netzwerk ist nicht nur dazu da um davon zu profitieren, wenn man keinen Job hat, sondern kann einem auch im weiteren Verlauf der Karriere als Flugbegleiter einige Türen öffnen.

Ein guter Ratschlag für angehende Flugbegleiter ist es ebenfalls Online-Foren mit dieser Thematik zu besuchen. Hier kann man Fragen stellen, die von erfahrenen Flugbegleiterin beantwortet werden und so Gewissheit zu erlangen.

Nachdem man seine Recherche abgeschlossen hat, sollte man eine Liste mit Fluggesellschaften erstellen, für die man gerne arbeiten würde. Anhand dieser sollte man herausfinden wer für den Bewerbungsprozess zuständig ist und diese Person persönlich in einem Anschreiben adressieren.

Das Leben eines Flugbegleiters kann aufregend und interessant sein. Es gibt einem die Möglichkeit die Welt zu bereisen. Wie in vielen anderen Berufen kann es schwer seinen ersten Schritt zu gehen, aber sobald diese Hürde genommen ist, steht der Kassiererin nichts mehr im Wege.

07Sep/17

Indonesiens Lion Gruppe eröffnet die Flugzeug-Leasings Sparte des Unternehmens

Die Lion Gruppe aus Indonesien wartet Berichten zufolge auf etwa 500 bestellte Boeing und Airbus Flugzeuge. Vor kurzem konnte das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit diversifizieren, indem es Flugzeuge zum Verleih für Fluggesellschaften anbietet. Der erste Vertrag wurde mit einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften geschlossen.

Zwei Jahre nach der Gründung des Unternehmens in Singapur hat TP (Transportation Partners) ein Vertrag unterzeichnet drei neue Boeing Maschinen für die Fluglinie 9 Air an zu leihen. 9 Air ist eine Billigfluglinie für Chinas Juneyao Airlines.

Auf den ersten Blick mag der Vertrag über nur drei Flugzeuge als keine große Errungenschaft gelten, aber das Potenzial, welches der chinesische Markt bietet, ist immens. Schätzungen zufolge werden chinesische Fluglinien über die nächsten 20 Jahre ca. 6000 neue Flugzeuge benötigen, um die steigende Nachfrage von Urlaubern und Geschäftsreisenden zu stillen.

Durch die hohe Konkurrenz auf dem Markt der Flugpreise, wird davon ausgegangen, dass Fluggesellschaften in Zukunft immer mehr davon absehen Flugzeuge zu kaufen und mehr dazu neigen werden diese an zu leihen. Durch diese neue Geschäftspraktik werden langfristige Bindungen vermieden und die Flexibilität, mit der sich Fluggesellschaften an geänderte Gegebenheiten anpassen können, wird verbessert.

Die Erwartungen der Geschäftsleitung bzw. die Hoffnung der Firma besteht noch weitere Verträge dieser Art bis zum Ende des Geschäftsjahres abschließen zu können. Dies gilt sowohl für die Fluggesellschaft 9 Air als auch für andere Fluggesellschaften.

Um welche Geldsummen es sich bei einem Vertrag dieser Art handelt, bleibt von der Öffentlichkeit verborgen. Der Vertrag mit der chinesischen Fluglinie ist ein direktes Resultat aus der Neugründung einer Gesellschaft von TP, um die eigene Flotte effektiv verwalten zu können. Des Weiteren wurden von dieser Gesellschaft Flieger im Wert von etwa 45 Milliarden $, mit dem Lieferdatum über die nächsten zehn Jahre verteilt, bestellt.

Die Lion Gruppe hofft durch diesen Schachzug die Flotte an Flugzeugen durch ein starkes Leasinggeschäft effizient verwenden zu können und eventuelle Überkapazitäten an Flugzeugen so effizient managen und Gewinn bringend einsetzen zu können. Der Markt in China gilt als einer der letzten großen Wachstumsgebiete im Bereich der Flugindustrie.

Die Geschäftspraktik der Airlines Überkapazitäten an Flugzeugen im eigenen Besitz an andere Fluggesellschaften zu verleihen, ist grundsätzlich nichts Neues. Ein Novum auf diesem Bereich ist jedoch das Volumen in welchen dieses Leasing stattfinden soll. Bisher wurden Flieger in sehr geringer Stückzahl von einer Fluggesellschaft an eine andere Fluggesellschaft verliehen.

Renommierte Leasinggesellschaften für Flugzeuge fühlen sich durch diese neuartige Entwicklung des Marktes bedroht, da durch den gesteigerten Verleih zwischen den einzelnen Fluggesellschaften, der Markt für die Leasinggesellschaften schrumpft. Diese Leasinggesellschaften für Flugzeuge sind heutzutage ein fester und wichtiger Bestandteil der Branche.

Einige Fluggesellschaften sind dem Beispiel eine neue Geschäftssparte für den Verleih überflüssiger Flugzeuge schon gefolgt. Es bleibt anzunehmen, dass weitere Unternehmen diesen Schritt nachvollziehen werden, umso keine Nachteile in Bezug auf Ihre Konkurrenzfähigkeit einbüßen zu müssen.

Zu den Tatsachen, die Fluggesellschaften davon abhalten könnten diesen Schritt zu gehen, gehören Komplikationen bei der Konfiguration der Flugzeuge vor dem Verleih, aber auch die Notwendigkeit die eigenen Bücher gegenüber einem Konkurrenten oder möglichen Konkurrenten der Zukunft zu öffnen.

Es bleibt abzuwarten wie sich die Flugbranche in Bezug auf den Verleih von Flugzeugen untereinander entwickelt. Die Konkurrenzfähigkeit wird hierdurch sicher gesteigert werden, aber auch die Transparenz des eigenen Geschäfts für mögliche Konkurrenten.